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Der Blumenkohl ist ausgelaugt (Quelle: Aachener Zeitung 04/08)

Kleine Nährstoffkunde
Kleine Nährstoffkunde Proteine
Warum essen wir?
Liest man Bücher über Ernährung und Diäten, dann hat man meistens ebenso viele Theorien wie Bücher in der Hand. Jedes verspricht die Verwertung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und den allein seligmachenden Weg zur Traumfigur, zur ewigen Gesundheit. Die meisten seriösen Werke lassen sich auf eine wesentliche Gemeinsamkeit reduzieren: Möglichst viel Obst und Gemüse, lieber öfter Fisch als Fleisch, wenig Süßigkeiten und Fett und möglichst Produkte aus Vollkorngetreide. Da man die Ernährung nicht von der Gesamtlebensweise trennen kann, kommen meistens noch Tipps wie viel Bewegung an der frischen Luft, regelmäßig Sport und ähnliches dazu. So gesehen, bewegen wir uns in der Evolution einmal rückwärts, entspricht dies der Lebensweise unserer Vorfahren: Sie legten lange Wege zurück, sammelten Früchte und Wurzeln und andere essbare Pflanzenteile, die den Hauptbestandteil der Nahrung bildeten und nach erfolgreicher Jagd gab es Fleisch für alle. Für diese These sprechen Gebissbefunde und auch unsere verdauungsorganische und enzymatische Ausstattung.
Aber auch wenn man all diese Hinweise beachtet, treten doch oft Mangelerscheinungen auf. So beobachtet man in den wohlhabenden Industrienationen nicht nur bei Menschen mit einer offensichtlich ungesunden Lebensweise, sondern auch bei Ernährungsbewussten das Phänomen der Überernährung bei gleichzeitiger Unterversorgung. Auch hierfür gibt es sehr viele Theorien, die den Fokus auf die Qualität der Lebensmittel richten: Obst und Gemüse, welches unreif geerntet und lange gelagert wurde usw. Was bedeuten Nährstoffe für uns, also warum essen wir?
Gehen wir vom erwachsenen Menschen aus, so führen wir unserem Körper mit der Nahrung vor allem Energiequellen zu. Unsere Nahrung setzt sich im Wesentlichen zusammen aus Proteinen, Fetten, Kohlenhydraten, Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen und - nicht zu vergessen – Wasser.
Proteine
Vitamine sind Wirkstoffe, die für alle wichtigen Lebensprozesse der höheren Tiere und Menschen wichtig sind und von ihnen nicht selbst synthetisiert werden können. Für den Stoffwechsel haben Vitamine oft als Coenzyme oder prosthetische Gruppen (bei der Übertragung von Molekülen) von Enzymen eine Bedeutung. Man unterscheidet wasserlösliche und fettlösliche Vitamine. Da zahlreiche Vitamine an wesentlichen Wegen des Stoffwechsels beteiligt sind, führt ein Mangel oft zu sehr komplexen Störungen im Organismus mit wenig charakteristischen Allgemeinsymptomen. Mineralien, Spurenelemente
Sekundäre Pflanzenstoffe Kontakt: n_klare@hotmail.com

